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Skiexkursion 2018

 


Skiexkursion vom 19.01. bis 27.01.18 zum
Mölltaler Gletscher mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Mittelkreis aus Goch


Tagesberichte der Referendarinnen und Referendare

19. – 20.01.2018: Unsere Anreise nach Flattach
Die Fahrt begann mit einigen Hindernissen. Da die Heizung des Busses ihren Dienst verweigerte, waren wir gezwungen, um 23:00 Uhr eine Rast in der Werkstatt einzulegen. In einer der Werkstatt nahegelegenen Pizzeria konnten wir die Wartezeit jedoch im Warmen und mit heißen und kühlen Getränken gut überbrücken. Nach 1,5 Stunden wurde die Fahrt fortgesetzt. Die nach wie vor herrschende, gletscherähnliche Temperatur im Bus war eine gute Abhärtung für unsere Skiexkursion. Um die frostige Stimmung aufzuheitern, entwickelten die Fachleiter die Methodik des „Warmstellens beim Busfahrer“ und die Referendare/innen entdeckten ihre musikalische Ader. Der Busfahrer brachte seinen Unmut durch seine nicht sehr wertschätzenden Worte zum Ausdruck: „Hört auf zu schreien“. Nach 14 Stunden erreichten wir das Action Hotel und freuten uns über das Upgrade von der Jugendherberge ins Sporthotel. Hier konnte der Tag mit einem üppigen Frühstück beginnen. Gut erholt und gestärkt ging es am Nachmittag das erste Mal zur Skigewöhnung mit den Schüler/innen auf die Piste. Hier verdiente sich der erste Referendar die Auszeichnung zum „Deppen des Tages“ und wurde mit einer modernen Vokuhila-Frisur gekrönt. Am Abend brachen alle gemeinsam zur Einstiegsparty im Hüttenwirt auf.
Spruch des Tages: „Hört auf zu schreien“

Ski 2018

21.08.18: Wetter schlecht – Stimmung gut!
Der erste geplante Skitag musste leider aufgrund des Wetters unten im Tal stattfinden. Nachdem sich sowohl Schüler/innen als auch Referendare/innen bereits am Vortag bei der Vermittlung des notwendigen Grundwissens beschnuppern konnten, folgte nun der Übertrag auf die Praxis. Die Schüler/innen durften sich im ebenen Terrain mit dem neuen Sportgerät vertraut machen und die ersten Bewegungserfahrungen sammeln. Hierbei durften sie sich unter anderem, wie beim Skispringen, weit nach vorne lehnen und konnten so am eigenen Leib erfahren, wie viel Halt ein Skischuh in Kombination mit einer Skibindung bietet. Große Augen machten die Schüler/innen jedoch, als ihnen verkündet wurde, dass sie vorerst auf ihre Skistöcke verzichten mussten. Um etwas Fahrt in die Sache zu bringen, durften die Schüler/innen den flachen Hang ein wenig hinauflaufen und die ersten Schuss- und Kurvenfahrten erproben. Da die Skigruppen bis zur Mittagspause große Fortschritte erzielten, stand für einige nach der Mittagspause die erste Fahrt mit dem Schlepplift an. Die erste Liftfahrt war das erste große Abenteuer für die Skigruppen. Einmal heil oben angekommen zeigte sich, dass der Hang von unten trügerisch flach aussah. Gemeinsam mit geduldiger Unterstützung meisterten alle Schüler/innen ihre erste Abfahrt. Nach dieser gemeisterten Aufgabe stand den Schülern/innen Freude, Erschöpfung und Stolz deutlich ins Gesicht geschrieben. Wieder unten angekommen, konnten es die Gruppen nicht erwarten, wieder nach oben zu kommen. Nach der zweiten Abfahrt war der erste richtige Skitag auch schon beendet.
Der Abend dieses Tages wurde mit einem sportlichen Rahmenprogramm beendet. Diesmal allerdings standen die Handball EM in Kroatien und die Conference Finals der NFL auf dem Plan. Nach diesem ersten sehr anstrengenden Tag, der verletzungsfrei beendet werden konnte, sind die Referendare/innen und auch Schüler/innen zeitig ins Bett gegangen, um für den nächsten Tag fit zu sein.
Spruch des Tages: „Ich bin zwar kein Italiener, aber meine Frau will ständig Nudeln.“

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22.01.18: Ab auf die Piste
Nachdem wir aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse an den ersten beiden Tagen noch keine Möglichkeit hatten, auf den Mölltaler Gletscher zu fahren, war es am Montag nun endlich soweit. Gegen 10:00 Uhr waren dann sowohl die Schüler/innen als auch die Referendare/innen auf 2400 Metern an der Mittelstation angekommen, sodass der Skiunterricht beginnen konnte. Die fortgeschrittenen Skifahrer unter den Referendaren/innen betreuten – unter Aufsicht der Skilehrer – zu dritt oder zu viert Schülerkleingruppen, um mit diesen zunächst auf dem Anfängerhügel verschiedene Grundlagen des Skifahrens zu erproben. Gegen Mittag ging es dann mit der Eisseebahn auf 2800 Meter, wo es im Panorama Restaurant eine kleine Stärkung gab. Nach dieser Erholung wurde nachmittags zum ersten Mal eine rote Piste mit den Schülern/innen befahren, um schon mal einen Vorgeschmack auf das „richtige“ Skifahren zu bekommen. Die Referendare/innen waren höchst motiviert und fuhren anschließend eigenständig noch einige Abfahrten, auf denen auch das beigeheftete Bild entstanden ist. In diesem Zusammenhang bietet es sich auch an, den Spruch des Tages zu erwähnen: „Wer ist eigentlich Ralf?“. Jannis hatte nach dem Mittagessen versehentlich die falschen Skier mitgenommen. Da die Bindungen jedoch passten, ist dies zunächst nicht aufgefallen. Als er jedoch dann den Namen „Ralf“ auf den Skiern erspähte, war die Verwunderung zunächst groß. Wie es der Zufall wollte, traf Jannis im weiteren Verlauf des Tages auf Ralf (erkennbar an seinem Namensschild auf dem Helm) und die Skier konnten ausgetauscht werden.
Am Abend fand im Hotel der Schüler/innen noch eine von den Referendaren/innen organisierte Hausrallye statt, die beiden Parteien jede Menge Spaß brachte. Nach einem harten Kampf mussten die drei Gewinnerteams einem Gruppenmitglied so viele Kleidungsstücke wie möglich anziehen, um anschließend eine möglichst lange Kleiderkette zu bilden. Nach diesem durchaus lustigen Anblick und der Siegerehrung ließen wir den Abend voller Vorfreude auf den nächsten Skitag gemütlich ausklingen.

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23.01.2018: Nicht ohne mein TEAM
Es war der Dienstagmorgen und die Referendare/innen waren bereit für einen weiteren Tag als angehende Skilehrer/innen. Nach einem reichhaltigen Frühstück warteten wir bereits mit unserer Skiausrüstung vor dem Hotel auf unseren Bus. Doch dieser kam „sage und schreibe“ 20 Minuten zu spät. Doch die Stimmung (Vorfreude auf die Piste) kippte nicht. Nach einem etwas ungünstigen Start sind wir dann endlich am Mölltaler Gletscher angekommen. An diesem Tag war es bitterkalt und sehr windig. Doch dies hielt uns nicht davon ab, den Schülern/innen das Skifahren beizubringen. Jede Gruppe war auch an diesem Tag sehr erfolgreich. Ein Beispiel für den Erfolg der Arbeit der Referendare/innen ist folgendes Beispiel: Eine Schülerin ist zuvor lediglich an den Übungspisten Ski gefahren und war nur für das Mittagessen mit der Gondel nach oben gefahren. Nach mehrmaligem gutem Zureden konnten die Referendare/innen die Schülerin dazu ermutigen, die rote Piste hinunter zu fahren. Ihr Gesicht sprach Bände und sie bedankte sich mehrmals bei uns. Was für ein tolles Gefühl! Dies war nur möglich, weil Referendare/innen und die Schüler/innen ein Team bildeten. Zum Ende des Skitages war es den LAA noch möglich, die schwarze Piste zu fahren. Toller Ausblick, wie der Schnee über die Piste wehte. Nach einer kleinen Verschnaufpause auf der Duisburger Hütte ging es wieder hinunter zur Mölltalbahn. Bevor wir die Rückreise zum Hotel antraten, trafen sich SuS, LuL und Refis noch im Pilz, um auf diesen zwar eisigen, aber erfolgreichen Skitag mit einem passenden Getränk anzustoßen. Gemeinsam traten wir dann die Rückreise an, die sich leider genauso schwierig gestaltete wie bereits die Hinfahrt am frühen Morgen.
Spruch des Tages: Herr F. sagte zu Herrn K.:
„Kannst du einmal aufhören mir am Kopf rumzufummeln? Du kannst doch heute Abend wieder genug an mir rumfummeln.“
Klingt schlimmer als es gemeint war. Das passiert, wenn Sprüche aus dem Kontext gerissen werden.

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24.01.2018: Frühstart in den ersten sonnigen Tag
Eine kleine Refi-Gruppe startete schon früh in den ersten, wunderschönen und sonnigen Tag, um auf einer frisch präparierten Piste die ersten Schwünge zu fahren und die Aussicht zu genießen. Dieser wunderschöne Start in den Tag stand zu Beginn vor einer Herausforderung, da ein Referendar (Kai) seinen Skipass in der anderen Skijacke vergessen hatte. Durch wenige Umstände wurde aber auch diese Herausforderung gemeistert. Um 10:00 Uhr stieß auch der Rest der Truppe dazu. Während einige Referendare/innen drei große Ski-Gruppen bildeten, um die Schüler/innen für ihre erste freie Ski-Fahrt vorzubereiten, starteten manche Referendare/innen mit einem Snowboard-Kurs, der von Herrn Findeisen geleitet wurde. Nach einer Stärkung zum Mittag stand dann „frei fahren“ auf der Piste 9 an, auf der die Schüler/innen in Gruppen ihr unter Aufsicht Gelerntes umsetzen konnten. Die Referendare/innen begrüßten derweil ein kleines Stück Heimat auf der Duisburger Hütte und genossen bei Sonnenschein ihre Erfrischungen. Gegen 16:00 Uhr ging es wieder ab ins Sporthotel, um gemeinsam zu dinieren. Dort wurden auch die Nominierungen für die Perücke entgegen genommen. Von den Kandidaten, Philipp, der Stöcke-Vergesser, Andre mit dem verzweifelten Bremser auf dem Board und Kai, der Ski-Pass-Vergesser, machte schließlich Kai das Rennen und nahm die schicke Perücke ehrenvoll entgegen. Der Spruch des Tages wurde ebenfalls entscheiden, der lautete: „Wenn wir nicht mehr reinpassen, passen wir nicht mehr rein. Wenn wir draußen bleiben, dann bleiben wir draußen stehen.“
Abends fand das Nachtrodeln statt, bei dem viele Schüler/innen und Referendare/innen mit ihren Schlitten den Hügel herunter flitzten. Während einige die Möglichkeit genossen, ihre Schwünge auf den Skiern zu verbessern und in Dunkelheit mit Flutlicht zu fahren, entspannten andere beim kalten Bier oder beim Wein in der Hütte.

25.01.18: Der Ski-Coach aus Goch
Der Donnerstag begann mit einer Frühaufsteher-Gruppe, die bei Sonnenschein schon um 9:00 Uhr ihre ersten Schwünge auf dem Hang genossen haben. Dies war eine gelungene Vorbereitung für die Aufgaben des Tages. Denn an diesem Tag stand nicht das Unterrichten der Skianfänger im Fokus, sondern die Referendare/innen bekamen selbst die Möglichkeit, ihre Ski-Techniken zu verbessern. Der Skilehrer-Ausbilder Marian vertiefte mit den Referendaren/innen die Ski-Technik „Carven“, indem er die wichtigsten Teilaspekte der Grundhaltung in verschiedenen Übungen mit ihnen trainierte. Wie auch bei dem Skianfängerunterricht wurde mit Bildern – wie beispielsweiße der „sprungbereiten Raubkatze“, dem „zum Hang parallelen Flieger“ oder dem „Wand wegschieben“ – gearbeitet.
Des Weiteren wurden, um die entscheidenden Fehler besser zu reflektieren, Videos von einer Abfahrt der einzelnen Referendare/innen aufgenommen, sodass am Abend eine intensive Videoanalyse erfolgen konnte.
Um den intensiven Skitag gemeinsam zu beenden, haben sich alle Referendare/innen und Fachleiter am höchsten Punkt von Duisburg getroffen. So bezeichnet der Wirt der Duisburger Hütte zumindest sein Lokal. Geschafft, aber voller Freude über den erfolgreichen Tag und der atemberaubenden Aussicht, wurde der Moment mit einem tollen Gruppenfoto festgehalten (siehe unten).
Spruch des Tages von A. Cadmus: „Den Kuchen muss ich mir anziehen.“

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26.-27.01.18: Der letzte Tag – ein gelungener Abschluss
Der letzte Tag der Skiausfahrt ist gekommen. Einige Referendare/innen haben sich für diesen Tag entschieden, den 1. Skibus auf den Gletscher zu nehmen, um das Fahren und die Sonnenstunden voll auskosten zu können. Wenig Wind, leere Pisten und Sonnenschein bot dieser letzte Skitag. So konnten auch die Schüler/innen in Kleingruppen aufgrund der tollen Verhältnisse auf der Piste „9“ diesen Tag genießen und ihr erlerntes Wissen der vergangenen Tage eigenständig anwenden. Um 12.30 trafen sich wie jeden Tag alle Referendare/innen und Schüler/innen zum gemeinsamen Mittagessen und zum Erlebnisaustausch.
Einen schönen Abschluss bot das Fotoshooting auf der „Duisburger Hütte“ mit Sonnenschein und guter Laune. Dies war für die Beginner unserer Referendarsgruppe eine positive Herausforderung: Um dorthin zu gelangen, musste nämlich eine schwarze Piste bewältigt werden! So hatten auch sie ein tolles Erfolgserlebnis und können nun davon berichten, eine schwarze Piste bezwungen zu haben!
Danach fuhren alle ins Hotel zurück, um die Sachen für die Abreise am folgenden Tag zu packen. Da es sich um den letzten Abend handelte, beschlossen die Sportseminare, das Abendessen in der nahegelegenen Pizzeria einzunehmen. Hier wurde auch der Spruch des Tages gewählt: „Jedes Mal, wenn ich vor wichtigen Entscheidungen stehe, denke ich mir: was würde Ben Möller tun“. Auch der Depp des Tages, heute K. Hougardy, wurde aufgrund des Vergessens von vielerlei Skimaterialien gekürt. Mit Gesang und vollen Bäuchen verließen wir die Pizzeria gegen 21:00 Uhr, um uns auf den Weg in den Hüttenwirt zu machen. Auch hier verbrachten wir einen fröhlichen Abend mit viel Gesang und Tanz.

Ski 2018

Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Cadmus, Alexandra; Baude, Angelina; Blawatt, Anne; Büns, Marlien; Dyrbus, Patricia; Felske, Sina; Hartmann, Marie; Hoffmann, Lukas; Hougardy, Kevin; Jost, Pia; Knobloch, Tim; Kösters, Eike; Kotyrba, Melanie; Möller, Ben; Neubert, Denis; Sauer, Kai; Soballa, Sebastian; Sonnenberg, Jannis; Sonnenschein, Philipp; Werner, Andre; Yuca, Özlem; Zimmer, Lisa.
Fachleiter: Findeisen, Marc; Kimmeskamp, Stefan.

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